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24. November 2016 4 24 /11 /November /2016 16:50
Schlagernacht des Jahres 2016 Berlin
Schlagernacht des Jahres 2016 Berlin

Jedes Jahr im November kommen viele Schlagerstars nach Berlin, um ihre Schlagernacht mit den Fans zu feiern. Sechs Stunden Schlager erlebten die Besucher in der Mercedes-Benz-Arena.

Als Medienpartner präsentierte Antenne Brandenburg den Event und Franziska Maushake moderierte erstmalig die Show. Es waren 13 Stars auf der Bühne und begeisterten das Publikum mit einer kleinen Auswahl ihrer Hits. Es war eine supertolle Stimmung und die Leute sangen oft lautstark mit. Einige Künstler hatten eine kurze Anreise, denn sie wohnen in Berlin.

Ziemlich zum Anfang kam die Berlinern Tanja Lasch auf die Bühne und sorgte mit ihren Schlagern für tolle Stimmung. Mit „Komm nach Berlin“ präsentierte die exzellente Sängerin ihre neue Single vom kommenden Album „Herzkino“. Das erfolgreichste Popschlagerduo Fantasy folgte mit mehreren Hits. Fantasy-Martin ist auch ein Berliner. Sarah Jane Scott ist eine junge Amerikanerin, die Schlager liebt und singt – und wohnt in Berlin. Auch Vicky Leandros wohnt in der Hauptstadt. Der Jungstar Vanessa Mai verzauberte mit ihren deutschen Popsongs die Fans. Der Grand-senor Howard Carpendale durfte da auch nicht fehlen. Genauso wie die großartige Michelle und der Meister des romantischen Schlagers Semino Rossi. Dann begeisterten der Kaiser des Schlagers Roland Kaiser und der König von Mallorca Jürgen Drews die Fans. Ein besonderes Highlight war Nicole. Bei ihrem Welthit „Ein bisschen Frieden“ sangen die Menschen jedes Wort ergriffen mit. Ein Meer an Feuerzeugen, Handytaschenlampen und anderen Leuchtkörpern zauberte einen imaginären Sternenhimmel ins weite Rund. Nicole hielt ein starkes Plädoyer für den Frieden. Denn noch nie war ihr Song so aktuell wie jetzt. Ein minutenlanger, tosender Applaus war ein tolles Symbol für den Frieden. Ein weiteres Highlight war das Duett von Michelle und Matthias Reim mit ihrem Hit „Idiot“. Grandios!

Der Anfang war aber sehr unschön. Denn die Show sollte um 18 Uhr anfangen. Um 18.30 Uhr standen noch sehr viele Besucher vor der Halle. Die Sicherheit war beim Einlass total überfordert. Die Menschen wurden im Schneckentempo eingelassen. Viele Besucher versäumten den Anfang. Da gab es anscheinend viel zu wenig Personal. Auch die Preise für die Getränke waren extrem teuer.

Wie hinten rum zu hören war erhielten Presseleute, Promotoren und Begleitungen der Künstler keine Backstage-Akkreditierung. Einige Künstler sollen darüber gar nicht begeistert gewesen sein und verärgert.

Insgesamt war es aber eine erstklassige Veranstaltung, mit einem enthusiastischen Publikum. Eine Französin war zum ersten Mal bei einem Schlagerkonzert. Sie war etwas beeindruckt von den Künstlern und der Musik. Auch von der duften Stimmung und den Schlagerfans. Dieser Abend war der Beweis, dass der Schlager jede Menge Menschen total begeistert und die Musik des Volkes ist. Daran sollten sich die Redakteure der öffentlichen Radiostationen ein Beispiel nehmen.

Text: Hans Peter Sperber von Sperbys Musikplantage

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Published by Sternstunden der deutschen Musik
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